Und schon wieder krank?!




Es gibt Phasen, insbesondere dann, wenn wir viel zu bewältigen haben, in denen ist man ständig krank. Und gerade dann kann man es natürlich am wenigsten gebrauchen. Aber genau das ist der Schlüssel: da unser Körper mit seinen normalen Ruhesignalen, die er sendet (damit wir uns mal eine Pause gönnen), nicht mehr durchkommt, fühlt er sich gezwungen, die drastischere Variante zu wählen und zwingt uns mit einer Krankheit zur Ruhe. Doch selbst das Kranksein fällt einem - gerade als Mama oder Papa - schwer und so machen wir dann oft sogar trotz Krankheit irgendwie weiter. Dass das nicht gut ist, kann sich jeder vorstellen und doch ist es unglaublich schwer diesem Teufelskreis zu entrinnen. In diesem Artikel zeige ich dir, mit welchen 5 Strategien du dein körperliches und psychisches Immunsystem pushen kannst.


♡ ♡ ♡



Gönne dir über den Tag verteilt einige kurze Ruhemomente und plane diese auch bewusst ein!

In Lebensphasen, in denen ständig irgendeine neue Krankheit Einzug erhält, ist es am besten, wenn wir damit beginnen wieder mehr auf uns selbst, unseren Körper und unsere Psyche zu achten. Stelle dir im Alltag öfter mal die Frage: brauche ich gerade eine Pause? Nimm dir dann über den Tag verteilt lieber einige kurze Ruhemomente als einen ganz ausgedehnten Ruhemoment und spüre dabei mal ganz bewusst, wie es dir mit diesen kleinen Momenten des Innehaltens geht! Aber: Finger weg vom Handy! Es suggeriert uns vielleicht eine Auszeit, weil man dabei die Beine hochlegt, doch unser Gehirn ist ständig im Brassel und kommt auf diese Weise nicht zur Ruhe! Nutze den Moment - auch und gerade wenn es dir schwer fällt - nur für dich und deine Gedanken. Auch eine kleine Entspannungsübung kann gut tun. Oder stelle dir zwischendurch mal die Frage, welche schönen Dinge dir am Tag so begegnet sind!


Gönne dir ein bisschen Natur!

Generell ist es super wichtig, dass du viel draußen bist, denn die Natur schenkt uns Kraft, erdet uns und hilft uns dabei, uns selbst wiederzufinden. Wieviele Stunden bist du in dieser Woche am Tag draußen gewesen? Wenn du mit der Antwort unzufrieden bist, dann versuche die Natur wieder mehr in dein Leben zu lassen.


Starte jetzt mit deinem Kältetraining!

Um dein Immunsystem so richtig zu pushen, kann ich dir auf jeden Fall ein Kältetraining empfehlen: hierbei steigerst du dich jeden Tag um einige Sekunden. Du beginnst mit etwa 25 Sekunden eiskaltem Abduschen und steigerst dich dann Tag für Tag bis auf drei Minuten.


Nutze die Kraft der Sauerstoffüberschussatmung!

Das A und O hierbei ist die sogenannte Sauerstoffüberschussatmung nach Wim Hof, durch die das Stressempfinden des Körpers, welches beim Kältetraining auftreten kann, positiv beeinflusst wird. Bei der Sauerstoffüberschussatmung atmest du 3 Mal tief Ein- und Aus - dabei atmest du aber nicht vollständig aus, sondern behältst immer noch etwas Luft nach dem Ausatmen ein. Nach 30 Atemzügen hältst du deinen Atem an (dabei entspannt der Körper), bis du das Bedürfnis hast wieder einzuatmen. Danach geht der ganze Rhythmus wieder von vorne los (s.o.) und du wiederholst ihn solange, bis du ein Kribbeln in den Fingerspitzen spürst. Auf diese Weise erzeugst du einen Sauerstoffüberschuss in den Mitochondrien, weil dein Körper eine große Menge Kohlendioxid zurückhält. So gelang der Sauerstoff tiefer in die Zellen, es wird mehr Energie in den Zellen bereitgestellt und Abfallprodukte werden ausgestoßen.

Diese Atmung machst du ein paar Atemzüge vor dem Duschen und wendest sie dann auch während des Kältetrainings an. Das Problem beim Kältetraining ist nämlich, dass sich der Körper schnell verkrampft und es einem deshalb schwerer fällt die Kälte auszuhalten! Durch diese Atmung wirkst du dem Stress entgegen. Aber Achtung: führe die Sauerstoffüberschussatmung nur im Beisein einer anderen Person durch, da das Risiko besteht, dass du ohnmächtig werden könntest, wenn du diese Atemtechnik noch nicht trainiert hast).

Stelle deine Ernährung um!

Mein letzter Tipp für weniger Krankheiten in deinem Familienalltag ist eine basische Ernährung: je mehr Säuren sich in unserem Körper ablagern desto schwieriger ist es für unseren Körper mit Krankheitserregern umzugehen. Die Geheimwaffe ist demnach eine basische Ernährung, bei der man 80% basenbildende Lebensmittel zu sich nehmen sollte und 20% säurebildende Lebensmittel: also meist genau umgekehrt zu dem, wie man seine Essensportionen im Regelfall nach typisch deutscher Essgewohnheit gestaltet^^ Hier ein Beispiel: Wenn du ein Steak isst, dann sollte das Steak die Beilage sein (20%) und das Gemüse den Hauptanteil (80%) ausmachen.

Empfehlenswert ist auf jeden Fall auch mal eine einwöchige Basenkur pro Jahr! Hierbei ernährt man sich über eine Woche lang hundertprozentig basisch, was bedeutet, dass nur solche Lebensmittel verzehrt werden, die der Körper zu 100 Prozent basisch verstoffwechseln kann (viele Obst- und Gemüsesorten, Kräuter, frische Keimlinge, Samen, in Wasser eingelegte Nüsse).


Die Umstellung deiner Alltagsgewohnheiten ist gar nicht so einfach und ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage: Nimm dir Zeit, aber arbeite konstant daran, etwas zu verändern. Ich bin sehr gespannt, ob meine Strategien dir weiterhelfen. Schreib mir dazu doch gerne mal ein Feedback.


☼ Let your family shine ☼

Deine Linda


Meine Tipps zu diesem Artikel:

Fastenkur: https://hotel-oedhof.de (ich habe selbst dort das Basenfasten gemacht und war begeistert)

Sabine Wacker: Basenfasten, unter:

https://www.basenfasten.de

Elisabeth Fischer: Heilsames Basenfasten im Job: Mit 120 Genussrezepten schlank werden Mit Wochenplänen und Einkaufslisten

Wim Hof / Koen de Jong: Die Kraft der Kälte. Wie du mit der Iceman-Methode gesünder, stärker und leistungsfähiger wirst, riva Verlag 2017

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Ich bin Mama, Ehefrau, (Sozial-)Pädagogin und Lehrerin. Hier auf meinem Blog möchte ich dich mit meiner Leidenschaft für eine resilienzorientierte Erziehung anstecken. Schenke deinem Kind Liebe und lasse eure  Beziehung wunderschön und kraftvoll werden.

♡Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. (Hermann Hesse)

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