Und jetzt komme ich?!





In diesem Blogartikel dreht sich alles um die Fragen: Darf ich auch mal an mich denken? Wie kann ich es in meinem Familienalltag umsetzen, mir selbst auch mal wieder Raum geben zu können? Ich habe dir vier wertvolle Tipps zusammengestellt, mit denen du es dir erlauben kannst, mal wieder an dich selbst zu denken und dir einen Wellnessmoment für deine Seele zu gönnen.


♡ ♡ ♡


Wenn ein Kind geboren wird, dann liegt erstmal der ganze Fokus auf diesem kleinen, zerbrechlichen Wesen, das all die Liebe braucht und einfordert, die man ihm geben kann. Die Gedanken kreisen ständig darum, was es braucht, damit es ihm gut geht; wie man ihm helfen kann, wenn es weint und wir man für ganz viele Momente sorgen kann, damit einem ein Lächeln entgegenstrahlt. Dafür lebt man und das ist in so unzählig vielen Momenten erstmal das Einzige, was zählt.


Nach und nach ist es aber wichtig (und das unabhängig von dem genauen Alter des Kindes), dass man auch mal wieder den eigenen Akku aufladen kann, denn nur, wenn man selbst wieder energiegeladen ist, kann man auch Energie an andere aus der Familie weitergeben. Es gibt sicherlich viele Eltern, die spüren, dass sie mal Zeit für sich selbst bräuchten, und doch schwingt bei dem Gedanken daran ein großes Fragezeichen mit: Darf ich denn überhaupt an mich denken? Funktioniert denn überhaupt alles, wenn ich mal nicht präsent bin?


Die gute Antwort lautet: Ja: Du darfst, kannst und musst auch an dich selbst denken!


Nur ein voller Akku kann wieder Energie weitergeben!

Um die vielen Stressoren unseres Alltags meistern zu können, müssen wir etwas für unsere innere Widerstandskraft tun und das geht in Zeiten, die generell viel Kraft einfordern, am besten alleine, also in Momenten der Ruhe, in denen du etwas für dich tust, was dich glücklich macht und einen kleinen Wellnessmoment im Alltag darstellt.


2 Wellnessmomente in der Woche!

Mein Tipp ist es daher, dass du dir mindestens zweimal die Woche einen bewusst eingeplanten Zeitraum gönnst, in dem du genau das machen kannst, was dich erholt und dir gut tut; ganz egal ob das ein Entspannungsbad ist (mein Favorit), ein Saunabesuch oder ein gutes Hörbuch, das du dir ohne Störeinflüsse anhörst.


4 Tipps für dein Wellnessprogramm

Um dir diese zwei Wellnessmomente pro Woche zu ermöglichen, sind aus meiner Erfahrung vier Dinge besonders wichtig:


Dialog

Suche mit deinem Partner (am besten regelmäßig) den Dialog darüber, was du gerne machen würdest und welche Absprachen dafür wichtig wären. Sprecht gemeinsam über eure Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche. Schreibt sie auch ruhig mal auf, damit sie nicht verloren gehen. Dann überlegt ihr euch, wie ihr euch gegenseitig dabei unterstützen könnt, um diese Wünsche zu erfüllen. Toll ist es auch, wenn man die zwei Wellnessmomente schon in seine Wochenplanung einbezieht und sich einen festen Termin dafür setzt. Das erhöht die Umsetzungswahrscheinlichkeit.


Routinen

Schaffe dir regelmäßige Routinen. Sie bringen mehr Verbindlichkeit in den gemeinsamen Alltag und können auf diese Weise von allen Familienmitgliedern besser mitgetragen werden. So ist es für dich viel einfacher dich nach und nach etwas rauszuziehen und dir Zeit für dich selbst zu gönnen!


Einfach loslassen

Löse dich von dem Gedanken, dass deine Familie ohne dich nicht klar kommt und es drunter und drüber geht, wenn du dich nicht kümmerst. Manchmal hat man solche Gedanken ganz unbewusst. Sicher: es wird definitiv nicht genauso sein, wie du es machen würdest; ABER genau das darf auch so sein! Halte diesen Umstand aus und lass den Wunsch, alles unter Kontrolle haben zu wollen, los. Das wird schon! Hab Vertrauen in deine Familie und dein Umfeld.


Nimm Hilfe an

Manchmal tut man sich schwer damit, Hilfsangebote anzunehmen, weil man anderen nicht zur Last fallen möchte und denkt, der andere hätte doch selbst genug um die Ohren. ABER: Andere freuen sich darüber, wenn sie helfen können und dürfen. Und wenn es nicht möglich wäre, würde das Hilfsangebot sicher auch nicht kommen. Also: Nimm Hilfe ruhig an und probiere mal aus, wie genau du dich damit fühlst.



Für mich war es nach der Geburt unseres Sohnes gar nicht so einfach den ersten Schritt in Richtung "ICH SELBST" zu gehen. Mit diesen Tools hat es aber dann super geklappt und ich möchte dir hier Mut machen, es auch einfach mal auszuprobieren und den ersten Schritt zu machen.


Damit ist aber natürlich nicht gemeint, dass du ab jetzt nur noch auf dich achten sollst und auf Kosten anderer dein eigenes Glück realisierst! Doch den positiv gewichteten Gedanken an sich und seine innere Kraft zuzulassen, sich selbst wieder spüren zu können, das ist ein unfassbar wichtiger Schritt, um die innere Kraft und Stärke im Alltag zu erhalten oder gar wiedererlangen zu können.


☼ Let your family shine ☼


Deine Linda

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Ich bin Mama, Ehefrau, (Sozial-)Pädagogin und Lehrerin. Hier auf meinem Blog möchte ich dich mit meiner Leidenschaft für eine resilienzorientierte Erziehung anstecken. Schenke deinem Kind Liebe und lasse eure  Beziehung wunderschön und kraftvoll werden.

♡Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. (Hermann Hesse)

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