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Psychische Widerstandskraft durch stärkenorientierte Erziehung











Erziehe dein Kind stärkenorientiert und schenke ihm innere Kraft (#resilienz). Erkenne die Stärken und Interessen deines Kindes, gehe sensibel mit diesen um und unterstütze dein Kind darin, seine eigenen Interessen, Vorstellungen und Vorlieben ausleben zu können. Auf diese Weise wird es Erfüllung, Motivation und Zufriedenheit erfahren. In diesem Artikel zeige ich dir, wie dir eine stärkenorientierte Erziehung gelingen kann und wie du auf diese Weise die Resilienz (psychische Widerstandskraft) fördern kannst.


♡ ♡ ♡


Eine stärkeorientierte Erziehung bedeutet, dass du die Stärken und Interessen deines Kindes wahrnimmst und es dazu ermutigst diese weiterzuentwickeln. Gib deinem Kind auch wirklich Raum, um seine eigenen Stärken und Interessen kennenzulernen und auszuprobieren. Handle als Erzieher zurückhaltend und begib dich in eine Beobachterrolle, um deinem Kind seine eigenen Erfahrungen zu ermöglichen. Unterstelle ihm nicht das, was du dir selbst für dein Kind als Stärke wünschen würdest, sondern sei offen für das, was du wirklich wahrnehmen kannst.


Welche Stärke hat mein Kind? Welche Stärke soll mein Kind haben?

Um die Stärken deines Kindes zu fördern, kannst du

  • Fragen von deinem Kind zu verschiedenen Lebensbereichen ernst nehmen,

  • Wünsche deines Kindes berücksichtigen und einbeziehen,

  • Fähigkeiten deines Kindes wahrnehmen und positive Emotionen spiegeln,

  • seine Interessen fördern,

  • es dazu ermutigen neue Herausforderungen anzugehen und sich diese selbst zuzutrauen (hier ist es wichtig, dass du deinem Kind nichts vorwegnimmst, sondern es als Impulsgeber unterstützt),

  • dein Kind wertschätzen.


Herausbekommen kannst du die Stärken deines Kindes, indem du dir Zeit für es nimmst und mit ihm zusammen gemeinsame Erlebnisse in verschiedensten Situationen schaffst.


Es gibt grundsätzlich acht Fähigkeiten, die ein Kind entwickeln kann (vgl. Heller 2001):


intellektuelle,

kreative,

soziale,

psychomotorische,

musische,

künstlerische,

soziale,

praktische Fähigkeiten.


Beobachte dein Kind ruhig öfter mal über verschiedene Zeiträume hinweg hinsichtlich dieser verschiedenen Fähigkeiten und stelle dir die Fragen: Welche Stärken kann ich beobachten, während mein Kind die jeweilige Tätigkeit ausführt? Worin braucht es Unterstützung? Wie kann ich mein Kind unterstützen, ohne dass ich ihm die Lösung oder Handlung vorwegnehme?


Die Art der Erziehung wirkt sich auf die Ausbildung der Fähigkeiten und Kompetenzen aus.

Stelle dir vor, dass du deinem Kind so begegnest wie ein Gärtner seiner Pflanze:

Ein Gärtner sorgt dafür, dass die Pflanze eine Umgebung hat, die ihr gut tut, die den Wachstum und die Entwicklung fördert. Er gießt die Pflanze und stillt ihre Bedürfnisse. Welche Bedürfnisse die Pflanze hat und wie ihre Blüte schließlich mal aussehen wird, darauf hat der Gärtner keinen Einfluss, aber ob sie in ihrer vollen Pracht erstrahlen kann, das hängt von seiner Geduld, Aufmerksamkeit und Pflege ab. Wachsen aber, das tut sie ganz alleine!


Du bist der Gärtner!

So wie der Gärtner für seine Blume sorgt, so sorgst du für dein Kind. Schaffe für den Wachstum und die Entwicklung deines Kindes eine gute Beziehung und ein positives Klima, nimm die Bedürfnisse deines Kindes wahr und unterstütze es in seinen Entwicklungsprozessen, indem du Impulse gibst, ihm gut zuredest, wenn es Angst hat und ihm Handlungsalternativen anbietest, wenn es nicht weiter weiß. Mache ihm aber vor allem seine eigenen Stärken und Potentiale bewusst, die in ihm stecken.


Durch diese stärkenorientierte Erziehung förderst du die psychische Widerstandskraft deines Kindes (Resilienz)!

Es wird sich seiner eigenen Stärken bewusst, baut ein positives Selbstwertgefühl auf, festigt seine Beziehung zu dir, kann Herausforderungen selbst meistern, erlangt Selbstvertrauen und begegnet herausfordernden Situationen mit Zuversicht, Motivation und Optimismus.


Zeig deinem Kind, dass du es bedingungslos liebst!

Gib deinem Kind immer das Gefühl, dass du es liebst und es wertvoll ist, egal, welche Fehler es macht. Zweifle bitte niemals an deinem Kind als Person, denn auch wenn es einen Fehler macht oder eine Situation noch nicht bewältigen kann, ist es liebenswert!


Es ist für ein Kind grundlegend schädlich und kann zu tiefgreifenden psychischen Verletzungen führen, wenn du ihm deine Liebe entziehst, um es zu bestrafen oder ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen, das du als Erzieher für wünschenswert hältst.


Schätze die Wertschätzung wert!

Das Fundament einer stärkenorientierten Erziehung stellt die Wertschätzung deines Kindes dar. Wertschätzung bedeutet, dass du mit deinem Kind respektvoll und wohlwollend umgehst. Sei ihm zugewandt, an ihm interessiert, schenke ihm Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. So kannst du den Aufbau und Erhalt des Selbstwertes unterstützen!


Wertschätzung bedeutet übrigens nicht, dass du keinerlei Kritik üben darfst und immer alles billigst oder lobst: Die Kritik muss allerdings konstruktiv und zielführend formuliert werden. Sie darf nicht dazu genutzt werden, um dein Kind klein zu machen, zu beschämen oder zu demütigen. Äußerst du Kritik auf eine destruktive Weise, dann dient sie nicht der Verbesserung deines Kindes, sondern nur der vermeintlichen Aufwertung von dir selbst.


Mein Tipp: Frage dich bei jeder Kritik, inwiefern sie deinem Kind dazu dienlich ist, etwas konstruktiv verändern zu können, ohne dabei an sich selbst und der eigenen Person zu zweifeln!


☼ Let your family shine ☼


Deine Linda





Literaturhinweis:

Heller, K. A. (Hrsg.). (2001). Hochbegabung im Kindes‐ und Jugendalter (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.


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Herzlich Willkommen & danke fürs Vorbeischauen!

Ich bin Mama, Ehefrau, (Sozial-)Pädagogin und Lehrerin. Hier auf meinem Blog möchte ich dich mit meiner Leidenschaft für eine resilienzorientierte Erziehung anstecken. Schenke deinem Kind Liebe und lasse eure  Beziehung wunderschön und kraftvoll werden.

♡Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. (Hermann Hesse)

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